mitarbeiter
mitarbeiter:

Tumblr-User im Blickpunkt: The Tidal Sleep
Seit das zweite Album von The Tidal Sleep vor genau einem Monat erschienen ist, wird es so ziemlich überall abgefeiert. Der Titel „Vorstellungskraft“ soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier auf Englisch gesungen bzw. geschrien wird. Musikalisch kann man The Tidal Sleep nur schwer einem bestimmten Genre zuordnen, und auch die Band selbst beschreibt sich vereinfacht als „Post-Everything“. Auf alle Fälle ist es laute, emotionale Gitarrenmusik von internationalem Format. Bassist Thomas stand uns für ein kurzes Interview Rede und Antwort.
Stell euch kurz als Band vor: Wer seid ihr, wo kommt ihr her, wo wollt ihr hin?
Wir sind The Tidal Sleep und haben uns im Sommer 2011 gegründet. In der Konstellation Nic, Armin, Thomas und Oliver nahmen wir die ersten beiden Releases auf und spielten die ersten drei Touren. Oliver verließ die Band im Winter 2012, Marc und Matthias kamen im Frühjahr 2013 dazu. Unsere Vorgaben für die Band lauteten immer: sehr viel spielen und Gitarren mit Hall/Delay. Das ist auch das „Rezept“, an das wir uns immer noch halten, haha.
Wir wohnen in ganz Deutschland verstreut (Leipzig, München, Berlin, Mannheim, Karlsruhe), das macht die Logistik für die Band nicht einfach. Wenn wir proben, sind das immer ganze Wochenenden, und wir proben dann wirklich ausschließlich – kein „Quatsch”, sondern echtes „Arbeiten“. Wir machen alle lange genug Musik und haben klare Vorstellungen, was wir wollen. Deshalb funktioniert die Band. :)

Ihr seid auf dem kleinen Label This Charming Man aus Münster. Was ist euch wichtig an einem Plattenlabel? Werdet ihr eigentlich in den USA von irgendeinem Label vertrieben bzw. gibt es ein Wunschlabel, auf dem ihr gerne wäret?
This Charming Man ist ein Ein-Mann-Label. Chris hat sich von dem Typ, der unsere Platte veröffentlichen will, zu einem sehr guten Freund entwickelt, und das schätzen wir sehr. Er ermöglicht uns alles, was wir machen wollen, wie fancy Vinyl-Verpackungen, und das persönliche Verhältnis ist super. Mehr wollen wir eigentlich gar nicht. :)
Aus den Staaten gab es immer mal wieder Anfragen, leider hat das nie so richtig geklappt. Aber dank dem Internet ist unsere Musik auch da erhältlich, haha. Es wäre schön, dort einen Vertrieb zu haben, um mal dort zu touren. Aber wir sind guter Dinge, dass wir früher oder später mal dort touren. Die Band wird’s noch eine Weile geben.
Nicht Wenige sehen euch ein bisschen in einer Reihe mit den amerikanischen “The Wave”-Vertretern (La Dispute, Touché Amoré, Make Do And Mend etc.). Kommt das für euch hin bzw. wenn nicht, welchen anderen Bands fühlt ihr euch nahe?
Das mit „The Wave“ ist so ‘ne Sache. Natürlich will man immer kategorisieren, und wir passen anscheinend in diese Schublade. „The Wave“ war ja ursprünglich ein Insider-Joke von Make Do And Mend und Touché Amoré und eben deren Freunden (Defeater, La Dispute, Pianos Become The Teeth). Musikalisch haben wir ähnliche Einflüsse, aber wir klauen sicher nicht bei „Wave“-Bands. Was einen großen Einfluss auf das neue Album hatte, waren eher Emo-/Screamo-Bands aus den 90ern, wie z. B. Appleseed Cast oder Yaphet Kotto.

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Tumblr-User im Blickpunkt: The Tidal Sleep

Seit das zweite Album von The Tidal Sleep vor genau einem Monat erschienen ist, wird es so ziemlich überall abgefeiert. Der Titel „Vorstellungskraft“ soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier auf Englisch gesungen bzw. geschrien wird. Musikalisch kann man The Tidal Sleep nur schwer einem bestimmten Genre zuordnen, und auch die Band selbst beschreibt sich vereinfacht als „Post-Everything“. Auf alle Fälle ist es laute, emotionale Gitarrenmusik von internationalem Format. Bassist Thomas stand uns für ein kurzes Interview Rede und Antwort.

Stell euch kurz als Band vor: Wer seid ihr, wo kommt ihr her, wo wollt ihr hin?

Wir sind The Tidal Sleep und haben uns im Sommer 2011 gegründet. In der Konstellation Nic, Armin, Thomas und Oliver nahmen wir die ersten beiden Releases auf und spielten die ersten drei Touren. Oliver verließ die Band im Winter 2012, Marc und Matthias kamen im Frühjahr 2013 dazu. Unsere Vorgaben für die Band lauteten immer: sehr viel spielen und Gitarren mit Hall/Delay. Das ist auch das „Rezept“, an das wir uns immer noch halten, haha.

Wir wohnen in ganz Deutschland verstreut (Leipzig, München, Berlin, Mannheim, Karlsruhe), das macht die Logistik für die Band nicht einfach. Wenn wir proben, sind das immer ganze Wochenenden, und wir proben dann wirklich ausschließlich – kein „Quatsch”, sondern echtes „Arbeiten“. Wir machen alle lange genug Musik und haben klare Vorstellungen, was wir wollen. Deshalb funktioniert die Band. :)

Ihr seid auf dem kleinen Label This Charming Man aus Münster. Was ist euch wichtig an einem Plattenlabel? Werdet ihr eigentlich in den USA von irgendeinem Label vertrieben bzw. gibt es ein Wunschlabel, auf dem ihr gerne wäret?

This Charming Man ist ein Ein-Mann-Label. Chris hat sich von dem Typ, der unsere Platte veröffentlichen will, zu einem sehr guten Freund entwickelt, und das schätzen wir sehr. Er ermöglicht uns alles, was wir machen wollen, wie fancy Vinyl-Verpackungen, und das persönliche Verhältnis ist super. Mehr wollen wir eigentlich gar nicht. :)

Aus den Staaten gab es immer mal wieder Anfragen, leider hat das nie so richtig geklappt. Aber dank dem Internet ist unsere Musik auch da erhältlich, haha.
Es wäre schön, dort einen Vertrieb zu haben, um mal dort zu touren. Aber wir sind guter Dinge, dass wir früher oder später mal dort touren. Die Band wird’s noch eine Weile geben.

Nicht Wenige sehen euch ein bisschen in einer Reihe mit den amerikanischen “The Wave”-Vertretern (La Dispute, Touché Amoré, Make Do And Mend etc.). Kommt das für euch hin bzw. wenn nicht, welchen anderen Bands fühlt ihr euch nahe?

Das mit „The Wave“ ist so ‘ne Sache. Natürlich will man immer kategorisieren, und wir passen anscheinend in diese Schublade. „The Wave“ war ja ursprünglich ein Insider-Joke von Make Do And Mend und Touché Amoré und eben deren Freunden (Defeater, La Dispute, Pianos Become The Teeth). Musikalisch haben wir ähnliche Einflüsse, aber wir klauen sicher nicht bei „Wave“-Bands. Was einen großen Einfluss auf das neue Album hatte, waren eher Emo-/Screamo-Bands aus den 90ern, wie z. B. Appleseed Cast oder Yaphet Kotto.